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Entschädigungsanspruch bei zweimaliger Kündigung während der Schwangerschaft

Kündigt ein Arbeitgeber einer schwangeren Mitarbeiterin unter Verstoß gegen § 9 MuSchG jeweils ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde mehrmals, ist hierin ein Verstoß gegen das in § 7 Abs. 1 Satz 1 AGG normierte Diskriminierungsverbot zu sehen. Die Arbeitnehmerin hat aufgrund der Benachteiligung wegen ihres Geschlechts einen Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung.
LAG Berlin-Brandenburg 16.09.2015 – 23 Sa 1045/15

2015-11-09T15:05:47+00:00