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Auch Schwerbehinderte müssen für Benachteiligung im Bewerbungsverfahren Indizien vortragen

Auch schwerbehinderte Bewerber, die sich auf eine Benachteiligung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berufen, müssen Indizien dafür vortragen, dass ihre schlechtere Behandlung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes erfolgt ist. Sie haben zudem grundsätzlich keinen Anspruch gegen den Arbeitgeber auf Auskunft, aus welchen Gründen er die Bewerbung abgelehnt hat. Etwas anderes kann aber nach § 81 Abs. 1 Satz 9 SGB IX gelten, wenn der Arbeitgeber seiner Pflicht zur Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen nicht hinreichend nachgekommen ist.
BAG 21.02.2013 – 8 AZR 180/12

2015-11-17T22:27:42+00:00